VANVENTURE
Türkisfarbenes Wasser und eine von Felsen eingerahmte Bucht auf Sardinien.

Sardinien · 2019

Eine Insel, viele Wege

Mit Van, Mountainbike und Kajak zwischen Cala Luna, Quarzstrand und uralten Korkeichen.

Unter alten Korkeichen stehen wir mit dem California, ein beim Bauern gekaufter Pecorino gehört zu unseren Erinnerungen an diesen Ort. Sardinien bleibt für uns eine Insel solcher Wechsel: roter Boden unter den Mountainbikes, helle Quarzkörner am Strand, Felswege zur Cala Luna. Und immer wieder dieses wunderschöne Meer.

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Der Frühling beginnt im Regen

Am 15. Mai 2019 fahren wir um ein Uhr nachts aus St. Pölten los. Es regnet, am Brenner liegt noch Schnee. Über den Gardasee und Arco führt uns die Reise nach Süden. Von den Stränden, an denen wir später stehen werden, ist auf dieser ersten Etappe wenig zu spüren.

Auf Sardinien beginnen wir an der Westküste. Bis zum 4. Juni haben wir Zeit: Sabine, Helmut und Julie im California Beach, die Mountainbikes mit dabei. Küstenstraßen, Touren ins Landesinnere und Wanderungen sollen unsere Tage bestimmen. Der Van verbindet die Orte; draußen entdecken wir, was dazwischen liegt.

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Roter Boden, heller Strand

Bei Torre del Porticciolo rollen die Mountainbikes über roten Boden. Der Turm steht über dem Meer, die Aussicht begleitet uns auf den Küstenwegen. In Argentiera schauen wir zwischen den Gebäuden und bei der kleinen Kirche vorbei, dann geht es weiter nach La Pelosa. Sabine und Julie stehen über dem hellen Wasser. Die Westküste gibt uns viele Gründe, den California wieder abzustellen.

An der Spiaggia di Is Arutas schauen wir auch nach unten. Kleine, rundliche Quarzkörner bilden den Strand und erinnern uns an Glasperlen. Sonne, dieses Meer und ein Boden, der selbst etwas Besonderes ist: Zwischen den Touren bleiben solche Strandtage als eigene Höhepunkte stehen.

Roter Fels und Brandung an Sardiniens Küste.
Roter Fels und Brandung an Sardiniens Küste.
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Mit dem Mountainbike ins Inselinnere

Auf der Giara di Gesturi liegt eine weite, grüne Landschaft vor uns. Tiere stehen zwischen Steinen und niedriger Vegetation. Nach den Küstenetappen zeigt uns die Hochfläche ein anderes Sardinien. Meer und Strand sind für eine Weile weiter weg, die Wege durch das Landesinnere rücken näher.

Auf den Mountainbikes erleben wir den Untergrund unmittelbar. Dann ist ein Schlauchwechsel fällig. Zwischen Bäumen bleibt das Scott Genius stehen, und statt weiterzufahren kümmern wir uns um die Reparatur. Auch das gehört zu dieser Runde: Die Insel entdecken und unterwegs mit dem zurechtkommen, was gerade ansteht.

Eine Bikepause im Grünen.
Eine Bikepause im Grünen.
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Auf dem Wasser, unter Korkeichen

Eine unserer Touren führt mit dem Grabner Riverstar auf einen Stausee. Nach den offenen Küsten wechseln wir in eine Wasserlandschaft im Inselinneren. Das zusammenlegbare Luftkajak reist im Van mit; hier bekommt es seinen eigenen Weg. Die Mountainbikes bleiben an Land.

Bei einem Agriturismo kommen wir unter uralten Korkeichen an. Wir kaufen Pecorino direkt beim Bauern, erstaunlich günstig. Die alten Bäume und dieser Käse bleiben uns ebenso in Erinnerung wie die großen Küstenaussichten. Sardinien hat für uns auch hier seinen Platz: in einem Aufenthalt auf dem Land, ohne dass die nächste Tour den Tag bestimmen muss.

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Oberhalb der Costa Rei

An der Costa Rei sind wir wieder am Meer. Die Wege am Monte Minni Minni führen uns oberhalb der Küste entlang: Erde und Fels direkt vor uns, das Wasser weiter unten. Hier kommen die Mountainbiketouren und unsere Freude an dieser Küste zusammen.

Am Camping Capo Ferrato wird der California zwischen den Ausflügen wieder zum Zuhause. Wir kehren zurück, verstauen die Ausrüstung und planen die nächste Etappe. Diese Rückkehr zum Van gehört zum Unterwegssein genauso wie der Aufbruch am Morgen.

Mountainbikes im Schatten, das Meer dahinter.
Mountainbikes im Schatten, das Meer dahinter.
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Der Fußweg zur Cala Luna

Von Baunei schauen wir über das bergige Inselinnere, über Cala Gonone führt uns die Reise zur Wanderung nach Cala Luna. Zwischen Felsen und Bäumen gehen wir der Bucht entgegen. Die Küste zu Fuß zu erreichen, ist einer unserer liebsten Momente auf Sardinien. Der Weg gehört zum Erlebnis, lange bevor wir am Wasser stehen.

Cala Fuili und ein Bootsausflug geben uns weitere Blicke auf die Küste. Julie steht auf den Felsen über dem Blau, später sitzt Sabine im Restaurant vor einem Teller Pasta. Am 4. Juni endet unsere Inselrunde. Vom Schnee am Brenner bis zu diesen Tagen am Meer ist viel zusammengekommen: Touren, Strandstunden, eine Reparaturpause und Pecorino unter Korkeichen. Gerade diese Mischung macht Sardinien für uns aus.

Sardiniens Küste zwischen Berghang und Meer.
Sardiniens Küste zwischen Berghang und Meer.
Julie auf den Felsen am Meer.
Julie auf den Felsen am Meer.
Ein Abend mit Sabine und Pasta am gedeckten Tisch.
Ein Abend mit Sabine und Pasta am gedeckten Tisch.

Die Reise in bewegten Bildern.

Sardinienfilm ↗
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